Sandfoore_im »Reussboten»_20230127

Herzlichen Dank an Redaktorin Heidi Hess / Reussbote fuer die Genehmigung der Publikation dieses PDFs. (erschienen in Regionaljournal Reussbote, Mellingen, 2023-01-27)

Sandfoore ist quasi Maegenwil Mitte, dem Zwischenraum der beiden Weiler/Doerfer Maegenwil und Eckwil. — Wie lang sie noch gruen bleibt, und dass sie nach der Transformation eben auch immernoch gruen (und von den Blutbuchen) auch buchenrot und vor allem baeumig bleiben soll . .

Schoen (und nochmals Danke), dass im Artikel die Bedeutung der Fussgaenger/Velo-Bruecke so schoen herausgearbeitet wurde. Die »Reparatur» dieses alten Bewegungsflusses wuerde die Ausstrahlung des Ortes in Bahnhofsnaehe und Maegenwils als Gesamtes sehr aufwerten.

Maegenwil ist ein Idealer Ausgangs- oder Zwischenzielort z.B. fuer verschiedenste Wanderungen zwischen Juraauslaeufer Chestenberg, und dem Trio Buenztal-Reusstal-Waganrain und natuerlich auch des Birrfeldgebiets bis hinueber nach Habsburg und hinunter nach Vindonissa, wo ja auch schon viele der Muschelkalkbrocken aus unserem Maegenwiler Steinbruch hingebracht wurden, und wo daraus dann (wenn ich nicht irre) z.B. das roemische Amphitheater gebaut wurde.

Im Artikel »Die Sandfoore bleibt noch eine Weile gruen»  wird eine kleine Umschau ueber die aktuelle Entwicklung des Quartiers Sandfoore und dessen Planung gegeben, und fuer unsere Seite auch vor allem das sehr wilkommene Interesse der durch Reussbote vetrtretenen Oeffentlichkeit an diesem Flecken Land gezeigt, der unsereins schon seit Kindsbeinen beschaeftigt.

Beduaerlicherweise ist der erste Planungsanlauf mit der Genossenschaft Frohes Wohnen aus Zuerich in einem Zwischenstadium steckengeblieben. Die verschiedenen Eigentuemer der Nachbarschaft versuchen nun aus dem WBG-Planungsscherbenhaufen das beste zu machen.

Der Planungsprozess der komplexen Gemeinschaft war langwierig, in den Irrlaeufen ermuedend und in manchen Punkten (zum Beispiel beim Vetreten des Anliegens, Baeume zu schuetzen) zermuerbend. Neben allen Erschliessungs-, Verkehrsplanungs-, Laermbelastungsspezialisten wuenschte mer sich, dass die Interessen der Bewohner_innen oder auch die Pflege bestehender Qulitaeten in solchen Planungen staerkeres Gewicht bekaemen, wenn moeglich ohne dass die Gremien noch weiter aufgeblasen wuerden. Etwas allgemein gesagt: die Kultur dieser Planungsprozesse braeuchte bei aller spezialisiert-technischen Detail-Problemloesung die Integration einer (waghalsig ausgedrueckt)  eher »generalistischen Technologie der Menschlichkeit» — Aber ach: dann sitzen noch mehr Experten am Tisch !

Wir bleiben guter Hoffnung, dass wir auch unseren Anteil des Quartiers in einer freundlichen, schoenen und bezahlbaren Form realisieren koennen. Dies betrifft das direkte Umfeld unserer alten Unternehmervilla, in der wir zur Zeit einige moblierte Zimmer anbieten.

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